Future Tools X

am 26.-27. Mai 2015 in Göttingen

Beginn: 10:00 Uhr
Ende: ca. 17:30

mit Frank Pucelik

"Dissociated State Therapy – fortgeschrittene Teile-Arbeit"

Gleich ein doppeltes Highlight bieten die diesjährigen Future Tools des DVNLP. Frank Pucelik, der in Deutschland noch wenig bekannte Mit-Begründer von NLP, demonstriert, worauf es häufig in Coaching oder Therapie ankommt, woran aber auch Könner häufig scheitern: komplexe Teile-Arbeit für Fortgeschrittene. Die Arbeit mit widerstebenden Persönlichkeitskeitsanteilen kennt jeder Practitioner. Was aber, wenn der innere Schweinehund nicht so einfach gestrickt ist oder der Klient hartnäckig in seiner Selbst-Sabotage verharrt? Was, wenn Macken sich zu Störungen entwickeln, wenn – wie nicht selten – statt ein oder zwei Teile mehrere sich in einem Konflikt befinden und dazu der eigentliche Konflikt noch im Verborgenen liegt? DST – die Dissociated State Therapy - zeigt Mittel und Wege, die sich in Coaching oder Therapie gleichermaßen erfolgreich einsetzen lassen: immer dann, wenn es nicht weiter zu gehen scheint. Angesichts ihrer klaren Struktur sind sie leicht erlernbar und lassen sich auch erfolgreich in Master-,  Advanced-Master- oder Coaching-Ausbildungen integrieren.

Das Seminar wird auf englisch abgehalten und übersetzt.

über Frank Pucelik

Frank Pucelik veranstaltete Gestalt-Seminare mit Richard Bandler, noch bevor John Grinder dazu stieß und gab zuletzt 2013 mit Grinder ein aufschlussreiches Buch über die Anfänge von NLP heraus ("The Origins of Neuro-Linguistic Programming"). Er selbst verließ 1976 nach den wesentlichen Modeling-Phasen auf Bandlers Drängen hin die NLP-Keimzelle in Santa Cruz. Nach seinem Studium der Psychologie lehrte er vorübergehend Universitätskurse in Oklahoma, wo er zwei weitere Säulen seiner beruflichen Leidenschaft begann: Consulting für Wirtschaftsunternehmen und das Engagement für Suchtkranke. Auf Einladung russischer Psychologen verlagerte er seine Tätigkeit in die damalige GUS, seit der Jahrtausendwende  sitzt seine Pucelik Consulting Group in Odessa in der Ukraine, wo er heute noch wohnt. Er arbeitet weiterhin weltweit und auch in Russland, wo sich drei der fünf von ihm gegründeten Suchtkliniken befinden.

Sein besonderes Anliegen ist es die unterschiedlichen NLP-Verbände und –Strömungen zum inspirierenden Austausch, zur Qualitätssicherung, aber auch für humanitäre Projekte zusammenzuführen.