Keynote am Samstag

Die Liebe neu finden

Die Liebe ist schwierig geworden. Alles soll sie leisten: Uns unendliche Glücksgefühle, unbändige Leidenschaft und ewige Lust bescheren – allerdings ohne uns in unserer Freiheit einzuschränken. Manche sprechen daher schon verzweifelt vom Ende der Liebe, viele arrangieren sich mit der alltäglichen Tristesse dessen, was doch einmal Liebe war. Aber nach dem Ende der Liebe liegt ein Neuanfang nahe, denn die Liebe kann sinnstiftend sein wie kaum etwas sonst. Es ist Zeit, sie neu zu finden: Als atmende Liebe, die zu einer pragmatischen Romantik in der Lage ist. Der Berliner Lebenskunstphilosoph Wilhelm Schmid fragt in seinem Vortrag danach, warum die Liebe in unserer Zeit so selten glückt, und zeigt Wege auf, wie sie dennoch gelingen kann. Seine neue Kunst des Liebens zielt durch alle Schwierigkeiten hindurch auf eine neue Leichtigkeit der Liebe und des Lebens.

Prof. Dr. Wilhelm Schmid

Prof. Wilhelm SchmidWilhelm Schmid, geboren 1953, lebt in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. 2012 erhielt er den deutschen Meckatzer-Philosophiepreis für besondere Verdienste bei der Vermittlung von Philosophie, 2013 den schweizerischen Egnér-Preis für sein bisheriges Werk zur Lebenskunst. Homepage www.lebenskunstphilosophie.de, Twitter @lebenskunstphil.

Jüngere Buchpublikationen:

  • Selbstfreundschaft. Wie das Leben leichter wird, 2018, Insel Verlag.
  • Das Leben verstehen. Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers, 2016, Suhrkamp Taschenbuch.
  • Sexout. Und die Kunst, neu anzufangen, 2015, Insel Verlag.
  • Vom Glück der Freundschaft, Insel-Bücherei, Berlin 2014.
  • Gelassenheit – Was wir gewinnen, wenn wir älter werden, Insel Verlag, Berlin 2014.
  • Liebe – Warum sie so schwierig ist und wie sie dennoch gelingt, Insel Verlag, Berlin 2011.
  • Die Liebe atmen lassen. Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen, Suhrkamp Taschenbuch, Berlin 2010.